Das SQlab Stufensattel-Konzept

Unter Leitung des Urologen und Extrembikers Dr. Stefan Staudte ist neben dem Sattelbreitensystem auch das Stufensattelkonzept entstanden.

SQlab Stufensättel gibt es für alle Einsatzbereiche - von Triathlon über Rennrad, für die verschiedensten Disziplinen des Mountainbikes, für das sportliche Trekking- und Reiserad sowie für den auf viel Komfort Wert legenden Trekking- und Cityrad - Fahrer bzw. Fahrerin. Die im Niveau tieferliegende Sattelnase entlastet die empfindlichen Stellen bei Mann und Frau gleichermaßen. Die Unterschiede in der Anatomie werden über die verschiedenen Breiten abgedeckt. SQlab ist mit seinen Konzepten, Sattelbreitensystem, Stufensattel und der active-Dämpfung seit Jahren die erfolgreichste Marke in Satteltests der deutschen Fachmagazine. (Testportale wie testberichte.de bestätigen dies)

Mehr Freiraum - weniger Druck

Die im Niveau tieferliegende Sattelnase schafft in Kombination mit der leichten Vertiefung in der Sattelmitte - insbesondere für den Mann - mehr Platz und Freiraum für die empfindlichen Stellen.

Die SQlab active-Satteltechnologie

 

im Frühjahr 2010 wurde mit dem MTB Sattel 611 active die SQlab active-Satteltechnologie eingeführt. Seit 2011 ist für jeden Einsatzbereich mindestens ein active-Modell erhältlich. Inzwischen ist mehr als jeder zweite verkaufte SQlab Sattel mit der active-Technologie ausgestattet.

 

Aufbau des Sattels
Der Sattel erlaubt durch seine Konstruktion eine Bewegung des Beckens in horizontaler Ebene.

Die Durchführung der sogenannten Beckenschaukel ist dadurch – wie beim natürlichen Gehen – gewährleistet.

 

Auswirkungen
Durch die Beckenschaukel wird unserem in Millionen von Jahren entwickelten Bewegungsapparat eine physiologisch korrekte, angepasste Tretbewegung ermöglicht.

Durch die Möglichkeit der Mitbewegung des Beckens wird daher die Gefahr, Beschwerden in der unteren Lendenwirbelsäule, dem Becken und der Hüfte zu entwickeln, minimiert.    
Der Tritt wird entspannter und runder, frühzeitige Ermüdung wird verhindert.

Dies ist von Vorteil, da unser Skelettsystem nicht exakt symmetrisch aufgebaut ist.

Die dynamische Sattelkonstruktion kompensiert Unterschiede wie zum Beispiel solche von Beinlängendifferenzen.
Der Sattel hat in der horizontalen Ebene Bewegungsspielraum.

Dadurch werden die Bandscheiben weniger verkippt belastet und der randkantennahe Druck wird reduziert.

Die Bandscheibe ist somit einem geringeren Verletzungspotenzial ausgesetzt.
Schließlich sorgt die Möglichkeit des leicht instabilen, dynamischen Sitzens für ständig wechselnde, variable Sitzpositionen.

Dies ist ein wichtiger Faktor, um die durch einseitige Positionen verursachten Druckschäden von Bandscheiben und Facettengelenken zu verhindern.

 

Fazit
Die SQlab active-Satteltechnologie ermöglicht eine physiologische Mitbewegung des Beckens. Dadurch wird ein runder Tritt gewährleistet, der für eine Entlastung von Bandscheiben und Facettengelenken sorgen kann. Dies kann zu einem ermüdungsfreieren Fahren und zur Verhinderung von Beschwerden im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule beitragen.

Klassischer Sattel für das Cityrad, mit sehr hohem Komfort und dem SQlab active System


Ergonomie, gut angepasst - besser fahren, Rückenfreundlich, Entlastend, Komfortabel

Die freie Zeit ist zu kostbar um schlecht Rad zu fahren

 

SQlab - Die Geschichte

 

Toby Hild wurde 1970 in München geboren, fuhr in den 80er Jahren erfolgreich Moto Cross und wechselte dann zum MTB-Downhill. Anfang der 90er Jahre gründete er die Fa. Amazing Toys, Hersteller von MTB-Downhillzubehör wie Lenker, Kettenführungen und Griffen. Nach einem schweren Moto-Cross-Sturz im Jahr 2000 waren seine sportlichen Aktivitäten zunächst beendet.

Nach längerer Genesungszeit begann er 2002 wieder mit dem MTB, verlagerte sich aber mehr auf Marathons und war auch hier mit einem 4. Platz im SQlab Mitarbeiter Team beim 24h Rennen in München sofort erfolgreich.

Zu seinen über 25 Jahren Erfahrung im Wettkampf und als Testfahrer für Hersteller und Bike-Magazine kommt, dass sein Körper durch die vielen Unfälle und Operationen nahezu seismographische Funktionen besitzt. Probleme mit den Kontaktstellen wie Griffe, Sattel, Pedal als auch eine falsche Geometrie machen sich bei ihm sofort bemerkbar.

Zusammen mit Dr. Stefan Staudte begann er 2001 mit der Erforschung der Ergonomie im Radsport. Die gesammelten theoretischen Erkenntnisse aus der Lehre der Anatomie und Biomechanik glichen sie mit wissenschaftlichen Studien, medizinischen Berichten, eigenen Erfahrungen sowie den Berichten von inzwischen Tausenden von vermessenen Radlerinnen und Radlern ab - so war die Firma SQlab geboren.

"Ergonomie ist weit mehr als Schmerzen mit einem neuen Sattel zu minimieren. Nur wenn das Rad und die Kontaktstellen optimal passen, kann ich damit eins werden, Rennen gewinnen, den wahren Flow der Trails spüren oder entspannt die Natur genießen."

Mit sämtlichen ergonomischen Konzepten wie der SQlab Sitzknochenvermessung, dem SQlab Sattelbreitensystem, der SQlab active-Satteltechnologie, der SQlab Griffweitenbestimmung und der SQlab Fußtypbestimmung, setzen wir immer wieder neue Akzente für eine zukunftsweisende Produktpalette - immer mit dem klaren Ziel vor Augen und dem höchsten Anspruch an uns selbst - das Radfahren gesünder, komfortabler und effizienter zu machen.

Gewöhnung der Sitzknochen !!

Die Sitzknochen können sich auf Dauer an eine Druckbelastung gewöhnen und das Schmerzempfinden wird herabgesetzt. Zu Saisonanfang oder bei einer ungewohnten, neuen Sattelform sind Schmerzen an den Sitzknochen normal. Die Gewöhnung an einen neuen Fahrradsattel benötigt oft ca. fünf bis sechs Fahrten.
Zwischen diesen ersten Ausfahrten sollten mindestens zwei Tage Pause eingelegt werden, da bereits gereizte Knochenhaut und Muskel- und Sehnenansätze wesentlich empfindlicher reagieren.
Wir geben die Härte des Polstermaterials auf dem Sattel an. Dazu haben wir die Maßeinheit "SQ-Shore" entwickelt, die die Kombination aus Bezugs- und Polstermaterial berücksichtigt.

 

Text Regel und Achtung Gewoehnung Sitzknochen DE

 

 

Schmerzende Sitzknochen

 

SQlab WebInlineImage 3 Ursachen DE

thumb SQ Becken zu schmaler SattelJe größer die Fläche, desto kleiner wird der Druck.

Daher entsteht bereits aus diesem physikalischen Gesetz ein Vorteil für das SQlab Stufensattelkonzept. Die Fläche muss nicht - wie bei anderen ergonomischen Sätteln - durch Löcher oder Ausschnitte kontraproduktiv verkleinert werden.

Text Formel Kraft Druck Fläche




Was bedeutet das im Bezug auf den Fahrradsattel?

Druck = Schmerz verursachende Größe, die möglichst gering sein sollte
Kraft = durch Körpergewicht und Schwerkraft vorgegebene Größe
Fläche = nutzbare Auflagefläche des Sattels und des Fahrers